{"id":10176,"date":"2024-11-15T08:35:27","date_gmt":"2024-11-15T08:35:27","guid":{"rendered":"https:\/\/kids-on-ski.com\/?p=10176"},"modified":"2024-11-21T08:10:50","modified_gmt":"2024-11-21T08:10:50","slug":"vergesst-die-kinder-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kids-on-ski.com\/de\/vergesst-die-kinder-nicht\/","title":{"rendered":"Vergesst die Kinder nicht!"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sicherheit, Nachhaltigkeit und \u201eKarriere am Berg&#8221;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Schwerpunkt bei den Top-News, pr\u00e4sentiert von Ricarda Rubik und Peter Winkler vom Fachverband der Seilbahnen \u00d6sterreichs sowie Christian Felder vom Technikerkomitee, war die Sicherheit: Die Generalrevisionsverordnung bzw. die vorgeschriebenen Intervalle wurden aktualisiert, die Anforderungen an das Wasser f\u00fcr Beschneiungsanlagen werden in der neuen \u00d6NORM M 6257 geregelt. Auch Photovoltaikanlagen sollen in Zukunft einfacher genehmigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Besch\u00e4ftigten der Betriebe gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Englisch soll in Zukunft zus\u00e4tzlich zu Deutsch als m\u00f6gliche Betriebssprache gelten, was die Branche attraktiver f\u00fcr Menschen mit anderen Muttersprachen macht. Auch die M\u00f6glichkeit, eine steuerfreie Mitarbeiterpr\u00e4mie auszuzahlen, besteht im laufenden Jahr noch und wird von vielen Betrieben genutzt, um die \u201eKarriere am Berg&#8221; noch interessanter zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter diesem Titel l\u00e4uft jetzt auch eine neue Webpr\u00e4senz, die Berufe rund um den Betrieb eines Skigebiets vorstellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Skifahren: Wir lieben es!<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Medien-Gipfelgespr\u00e4ch bildete den Abschluss der Branchentagung. Gerhard Koch (ORF Steiermark), Gerhard Valeskini (Kronen Zeitung) und Xenia Daum (Kleine Zeitung) diskutierten mit dem Manova-Marktforscher Klaus Grabler und Leo Jeker, Touristik-Urgestein aus der Schweiz, \u00fcber das Image des Skisports in den Medien. Wird der Skisport in den Medien schlechtgeredet? Wie kann man umfassend, fair und dennoch positiv berichten? Die Diskutierenden gingen diesen Fragen auf den Grund. Fazit: Faire und freie Berichterstattung darf auch kritisch sein. F\u00fcr journalistische Qualit\u00e4tsarbeit ist es unerl\u00e4sslich, dass w\u00e4hrend der Recherche beide Seiten gleicherma\u00dfen geh\u00f6rt werden. Besonders wichtig bei der Medienpr\u00e4senz: Mehr Emotionen auf den Berg bringen!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDer demografische Wandel zeigt sehr klar, dass wir in Europa mit einem abnehmenden Marktpotenzial bei Kindern rechnen m\u00fcssen. Hinzu kommt, dass Skigebiete in Stadtn\u00e4he oder Kleinstskigebiete am Land durch die sich ver\u00e4ndernden Rahmenbedingungen des Klimawandels in Zukunft sehr schwer am Markt bestehen k\u00f6nnen. Deshalb muss der Einstieg in den Wintersport durch innovative Programme gef\u00f6rdert werden. Der Zugang zu den ersten Schritten im Schnee (lernen) muss leistbar bleiben, auch ein Winterurlaub mit ein bis zwei Kindern!\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte Wintersaison verlief f\u00fcr die h\u00f6her gelegenen Skiregionen gr\u00f6\u00dftenteils erfolgreich. Es gab zwar teilweise gr\u00f6\u00dfere Probleme mit zu vielen Leuten am Berg, was auf den ersten Blick wirtschaftlich positiv erscheint, jedoch f\u00fcr einen Teil der G\u00e4ste auch zu einem Ausstieg oder Umstieg auf andere Freizeitaktivit\u00e4ten f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dferen, h\u00f6her gelegenen Skigebiete m\u00fcssen sich also verst\u00e4rkt um den eigenen Nachwuchs k\u00fcmmern. Einige Skigebiete engagieren sich seit Jahren in diesem Segment.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Initiative KIDS ON SKI<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Initiative KIDS ON SKI (siehe <a href=\"http:\/\/www.kids-on-ski.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.kids-on-ski.com<\/a>) setzt genau hier an. Die Motivation f\u00fcr diesen Sport erfolgt in erster Linie \u00fcber die Eltern bzw. Gro\u00dfeltern, sofern diese selbst Skifahrer sind. Das beginnt sehr fr\u00fch, n\u00e4mlich zwischen drei und f\u00fcnf Jahren! Hier entscheidet sich, ob wir ein Kind f\u00fcr diesen Sport begeistern k\u00f6nnen. Viele derzeit laufende Aktivit\u00e4ten der Bergbahnen und Tourismusverb\u00e4nde sind ebenfalls sehr wichtige Impulse. Der Ansatz beginnt aber eben schon fr\u00fcher, und hier gilt es anzusetzen. Der Zugang muss einfach und attraktiv gestaltet sein. Nur so wird es gelingen, auch k\u00fcnftig Skifahrer zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet, dass neue, innovative Konzepte und Produkte am Berg f\u00fcr Familien entwickelt werden m\u00fcssen. Das aktuelle Angebot in diversen Top-Skigebieten ist in dieser Hinsicht zu \u00fcberdenken, wenn man weiterhin wettbewerbsf\u00e4hig bleiben m\u00f6chte. Hier gilt es, neue Impulse zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist die Herausforderung f\u00fcr die kommenden 5 bis 10 Jahre!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Thema Skischulen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Skischulen und ihre Verantwortlichen sowie die Skilehrer haben in den Destinationen schon immer eine tragende Rolle gespielt und werden auch zuk\u00fcnftig im Mittelpunkt stehen, wenn es darum geht, innovative Erlebnisse an Wintersportler zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stellenwert der Wintersportlehrer ist unumstritten, wenn es darum geht, mit viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen unseren neuen Besucherinnen und Besuchern den Einstieg in den Wintersport sicher, mit viel Spa\u00df und Abwechslung zu vermitteln. Durch die Initiativen der Skischulen gemeinsam mit den Bergbahnen, wie z. B. die Errichtung der tollen Kinderl\u00e4nder mit ihren infrastrukturellen Einrichtungen und technischen Innovationen wie F\u00f6rderb\u00e4ndern, sowie durch die hohe Unterhaltung und die p\u00e4dagogischen F\u00e4higkeiten der Lehrer im Kinderunterricht, konnte der Stellenwert erheblich gesteigert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider gibt es aber immer mehr Destinationen, wo diese St\u00e4rke aufgrund von Eigeninteressen (mehrere Skischulen in einer Destination, was oft ein eingeschr\u00e4nktes Angebot bedeutet) und Missverst\u00e4ndnissen bez\u00fcglich ihrer Rolle im Gef\u00fcge der Destination verloren gegangen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier braucht es von allen Beteiligten \u2013 Bergbahnen, Skischulen, Sportfachhandel, Vermieter und Gastronomiebetriebe \u2013 ein \u00dcberdenken ihres Handelns, um die St\u00e4rken zu b\u00fcndeln und den neuen Herausforderungen gewachsen zu sein. Die Vernetzung der bereits erw\u00e4hnten St\u00e4rken ist ein wesentlicher Faktor, wenn es um das Thema Lernen und das Kreieren bleibender Erlebnisse f\u00fcr neue Besucher geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das neue Zauberwort in den Winterdestinationen hei\u00dft Convenience: Wintersport muss einfacher und ohne gro\u00dfe Anstrengung zug\u00e4nglich sein. Die Angebote m\u00fcssen noch st\u00e4rker auf die Bed\u00fcrfnisse der Nutzer zugeschnitten werden, was nur durch eine hervorragende Vernetzung aller Beteiligten m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier gilt es, jetzt schon die Weichen zu stellen, damit man nicht pl\u00f6tzlich von der neuen Situation \u201e\u00fcberrascht&#8221; wird!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sicherheit, Nachhaltigkeit und \u201eKarriere am Berg&#8221; Ein Schwerpunkt bei den Top-News, pr\u00e4sentiert von Ricarda Rubik und Peter Winkler vom Fachverband der Seilbahnen \u00d6sterreichs sowie Christian Felder vom Technikerkomitee, war die Sicherheit: Die Generalrevisionsverordnung bzw. die vorgeschriebenen Intervalle wurden aktualisiert, die Anforderungen an das Wasser f\u00fcr Beschneiungsanlagen werden in der neuen \u00d6NORM M 6257 geregelt. 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